...aus unserem Junggesellen-Leben/ Freitag, der 13. (Juli 2007)
Der Junggesellen Abschied
Hier also der Bericht über meinen JGA.
Geplant war eigentlich, daß ich Stephie zu Hause behalte, da ich ja von Michi wusste, daß sie überrascht wird.
Als dann am Abend zuerst die Mädels kamen und ich sah, was Stephie anziehen musste, war ich doch recht schadenfroh.
oh Gott… Ich war auch dran!
Doch brauchte ich nicht so einen wasserundurchlässigen Overall wie Stephie anziehen.
Doch brauchte ich nicht so einen wasserundurchlässigen Overall wie Stephie anziehen.
Nein, ich bekam ein T-Shirt, von der Grösse her zwar eher ein Kleid,
auf dem stand:
Vorne: Ich hätte sie alle haben können…
Vorne: Ich hätte sie alle haben können…
Hinten: … aber jetzt bekomme ich lebenslänglich.
Wir machten uns auf den Weg in die Halterner Innenstadt.
Meine Aufgabe war: Mittels Lippenstifte Küsse auf meinem T-Shirt zu sammeln.
Ein Kuss 0,50€.
Doch vor dem alten Rathaus angekommen, zeigte es sich,
daß es mit dem Mädels ansprechen nicht so einfach war.

Also entschieden wir uns, direkt ins FlözQ zu marschieren.
Wir liessen uns nieder und begingen den Abend feucht-fröhlich.
Es entwickelte sich eine lang nicht mehr so lustig erlebte Männerrunde.
Natürlich klappte es zu späterer Stunde doch noch mit dem Küsse sammeln.
Eingenommen hatte ich zwar nur etwa 17€, aber Spass hatten wir ganz bestimmt.
Auch die Mädels von Stephie's JGA fanden sich später ein,
natürlich in der anderen Ecke der Kneipe… ;-)


Irgendwann zu fortgeschrittener Stunde machten wir uns alle
Natürlich klappte es zu späterer Stunde doch noch mit dem Küsse sammeln.
Eingenommen hatte ich zwar nur etwa 17€, aber Spass hatten wir ganz bestimmt.
Auch die Mädels von Stephie's JGA fanden sich später ein,
natürlich in der anderen Ecke der Kneipe… ;-)


Irgendwann zu fortgeschrittener Stunde machten wir uns alle
auf den Weg zurück nach Hause.
Dort wurden wir schon von den Mädels erwartet.
Es wurde gegrillt und wir liessen den Abend langsam ausklingen, so daß wir im Morgengrauen nach 25 Stunden ohne Schlaf tot ins Bett fielen.
Danke an die Männerrunde (Tim, Krischi, Tobi, Micha, Damian, Casse),
Danke an die Männerrunde (Tim, Krischi, Tobi, Micha, Damian, Casse),
die diesen lustigen Abend mit mir verbracht hat!
Der Junggesellinnen Abschied
Ich hatte ja geahnt, dass ich an dem besagten Wochenende fällig bin, jedoch hatte ich den Samstag vermutet. Als Tom mir dann aber mit einem Gesichtsausdruck, der sein Flunkern schon längst verriet, am Nachmittag erzählte, dass wir gegen 19 Uhr zu seiner Mama zu Abend essen, wusste ich direkt, was los ist.
Ich grinste die ganze Zeit nur noch und Tom dachte, ich grinse, weil ich dran bin- aber ich grinste, weil ich ja wusste, dass er auch dran ist. Kompliziert, aber egal- es herrschte auf jeden Fall Spannung in der Luft.
Plötzlich wurde Schatzi ganz hektisch und schickte mich nach unten, wo ich dann der Dinge harren musste, die da kommen mögen. Schritte, Gescharre, Gekichere- naja, also Anschleichen geht anders. ;-)
Ich wurde hoch gebeten und da stand die ganze Meute nun!
Ich war ein wenig geschockt, als ich ein gelbes Etwas überreicht bekam und dies sich als ein furchtbar hässlicher und unförmiger Schutzanzug rausstellte. Nun gut, ich bin mir ja bekanntlich für nichts zu schade und stieg in diese schicke Sauna. Ein silbernes Krönchen komplettierte also das Outfit, in welchem ich nun die nächsten Stunden für reichlich Schabernack sorgen musste. Ich durfte noch nicht einmal meine Handtasche mitnhemen, was für ein Skandal! *empört bin*


Mutter’s Einkaufskörbchen war prall gefüllt mit Dingen, die kein Mensch braucht, die ich aber trotzdem in den nächsten Stunden an den MANN bringen musste. Was da im Einzelnen alles so drin war, krieg ich nicht mehr auf die Reihe, ich erinnere mich an: Werbe-Schlüsselanhänger, Schaumbäder, Spirituosen, Kinder- Schmuck, blinkende Schnuller, Badeschwamm, Untersetzer, Glitzer-Tanga und mit schönem Gruss von meinem Papa: eine Dose Ziegenkäse-Ravioli (Insider).

Los ging es also zu Fuss Richtung Halterner Innenstadt und ich habe bereits auf dem Weg dorthin mehr oder weniger gute Geschäfte gemacht.




In der Innenstadt angekommen, wartete meine erste Aufgabe auf mich: Aus mehreren eingesammelten Kleidungstücken ein Herz auf den Boden legen. Aus zwei Jacken und einem Cäppi von Eis schleckenden Dolomiti Gästen hatte ich dann also meine erste Aufgabe erfüllt.
Weiter ging es dann mit der Aufgabe, mich 100 Meter auf Händen tragen zu lassen. Dazu war der junge Mann, der etwas irritiert vor dem Rathaus stand, gerade zu gemacht und der Arme schleppte mich also einmal zur Sixtus Kirche und zurück.
Kleiner Abstecher zu Don Camillo und Peppone, wo sich einige der Mädels mit Pizzabrötchen stärkten und ich einen Mann dazu bringen musste mir ein Getränk auszugeben. Zielsicher also Nadine’s Chef angepeilt und schon hatte ich innerhalb von Sekunden einen Ramazotti intus, den ich ja sooo gerne trinke. *würg*
Die nächste Aufgabe folgte direkt und der Mann im sportlichen Fahrrad Dress war dazu gemacht, zehn Liegestütze für mich zu machen, die er unter Anfeuerung der Mädels souverän auf dem Lokalboden hinlegte.
Wieder zurück zum Marktplatz brachte ich noch Nippes an den Mann und Bea, meine treue Kassiererin hatte die Kasse bestens unter Kontrolle.Die nächste Aufgabe: Wiener Walzer tanzen und was die Mädels nicht mitbekommen hatten, kann ich jetzt hier erzählen.*jungen Mann engepeilt*
„Kannst Du tanzen?"
„Nö!“
„Kannst du so tun als ob?“
„Ja!“
„DU bist mein Mann, komm an mein Händchen!“
Und er hat seine Sache nicht schlecht gemacht- trotz Allem empfehle ich ihm in nächster Zeit einen Tanzkurs!
Leider hatte befanden sich noch immer die Ziegenkäse Raviolis in meinem Korb, aber ein Ehepaar, dass bei San Remo vor riesigen Eisbechern saß, hatte nach dem süssen Eis sicher Hunger auf etwas Deftiges. Die Sache war gebongt- jedoch spielte sich dann folgendes ab: Der Mann griff in seine Hosentasche.Keine Geldbörse.
„Schatz, hast Du Geld bei?“
Die Frau greift in ihre Tasche.
Keine Geldbörse.
Zwei grosse Eisbecher auf dem Tisch und kein Geld dabei.
Au weh, für die Nummer bekamen die beiden die Ziegenkäse Ravioli von mir geschenkt. Vielleicht konnten sie ja damit das Eis bezahlen??? *hoff*
Auf den Terrassen vom Stadt Cafe und vom Rossini wurde ich dann sogar den Kinderschmuck und den Glitzertanga los und fand für die nächste Aufgabe auch einen 30jährigen, der noch bei Mama wohnt. Das war dem Armen ganz schön peinlich, das kann ich Euch sagen.
Der Opa, der neben dem Stadt Cafe wohnt, badet übrigens nur, wenn ein junges Fräulein da ist nur mal so als Info! ;-) Ihm bzw. seiner abgestandenen Orangenlimonade hatte ich dann zu verdanken, dass der Sekt in meinem Becherchen absolut ungeniessbar wurde. Danke!
Im Zentral wurde dann eine Klein-Mädchen-Blase-Pause eingelegt und ich fand einen Mann, der mehr als zehn Paar Schuhe besitzt. Und ja, Pantoffeln und Badelatschen sind auch Schuhe!Am Flöz Q angekommen wurde erstmal spioniert, ob sich eine gewisse Männerrunde darin niedergelassen hatte. Sie waren drin, aber egal. Konkurrenz belebt das Geschäft und so brachte ich die letzten Dinge an den Mann und der Korb war leer!
Aber: es galten noch diverse Aufgaben zu erledigen, die sorgsam von Michi auf Karteikarten behütet wurden. Einen Mann, der rosa Unterwaesche anhat und es dazu noch gesteht, das war nicht zu schaffen. Pffff, Eitelkeit der Männer!Das Highlight war jedoch, als sich für meine letzte Aufgabe nicht nur einer, nein, sogar zwei junge Herren dazu bereit erklärten, vor der gesamten Truppe zu strippen und sich rhythmisch ihrer Hemden zu enledigen. Bravo, Jungs!
Dafür hatten sie sich vom hart verdienten Geld Getränke verdient.
Der Kassensturz ergabe sage und schreibe 40 € und so war auch die gesamte Rechnung der Mädels im Flöz Q beglichen! Super!
Bei San Remo brachte ich dann noch meine letzte Aufgabe zu Ende: Einen Mann dazu bringen, mir ein Gedicht aufzusagen. Der Kellner tat dies zwar auf italienisch und portugiesisch, dafür aber auf Knien. *cute* Die Vermutung lag nahe, daß er irgendwas aufsagte, aber Verena konnte einzelne Brocken verstehen und so bekam ich tatsächlich etwas über "meine schönen Augen und mein bezauberndes Lächeln" gesagt!
Ich hatte somit alles geschafft und der Mädelstrupp durfte zum Heimweg antreten, um sich bei uns zu Hause bei allerlei mitgebrachten Leckereien und Grillgut zu stärken. Die Zusatzaufgabe, an der Tanke Grillkohle und -anzünder zu schnorren, war auch kein Thema und die übriggebliebenen Euros als Notgroschen in der Tasche meiner Kassiererin blieben unangetastet. Jucheeeeee!Wir hatten bereits einiges weggefuttert und weggetrunken, als der lustige Männertrupp, allen voran mein stark alkoholisierter Schatz, sich dann doch zu uns gesellen konnte und der feucht-fröhliche Abend dann im Morgengrauen um 4 Uhr endete.
Michi, Verena, Steffi, Karina, Bea, Nadine, Seni, Mareike, Dani und Isa.
Es war ein lustiger Abend und ich habe mich gerne für Euch zum Affen gemacht! :-)






